Virtualisierung - Effizienz und Hochverfügbarkeit

Freie Ressourcen erkennen und effektiv nutzen, sowie Hochverfügbarkeit und Portabilität garantieren. Das sind die Kerngedanken der Virtualisierung.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Kostenminimierung durch geringeren Stromverbrauch
  • Kostenminimierung durch geringere Wartungskosten
  • Investitionssicherheit durch Hardwareunabhängigkeit
  • Hochverfügbarkeit durch Clusterbildung
  • hohe Skalierbarkeit Ihres Rechenzentrums
  • ein zertifizierter Partner an Ihrer Seite

Der Gedanke der Virtualisierung existiert bereits seit den Anfängen der Computer. Früher wurden leistungsstarke Großrechner und Mainframes in kleinere logische Einheiten unterteilt, um die damals teure Rechenkapazität möglichst effizient nutzen zu können. Mit dem Siegeszug der x86-Prozessoren, der damit verbundenen Leistungssteigerung und den fallenden Preisen für diese Systeme wurden Serversysteme erschwinglich. Damit der Absturz eines Systems nicht den Absturz aller Anwendungen zur Folge hatte wurde in vielen Unternehmen ein System pro Anwendung bereitgestellt. Viel z.B. die Hardware des Datenbankservers aus konnten die Anwender immer noch auf den Fileserver zugreifen. Um Ausfallzeiten zu minimieren wurden Desaster-Recovery-Szenarien entwickelt in denen Backup-Hardware vorgehalten wurde die im Katastrophenfall ausgetauscht wurde. Für hochverfügbare Systeme mussten teure Clusterumgebungen geschaffen werden.
All dies führte dazu, dass in heutigen Rechenzentren eine große Zahl von Serverhardware existiert, die dauerhaft Strom verbrauchen, gewartet und gekühlt werden müssen, aber oft nur zu einem Bruchteil ausgelastet sind.

Heutzutage konsolidieren immer mehr Unternehmen Ihre Rechenzentren durch Virtualisierung. An statt für jede geschäftskritische Anwendung eigene Serverhardware bereitzustellen wird bei der Virtualisierung nur eine Serverplattform, der sogenannte Host, bereitgestellt. Auf diesem Host werden virtuelle Maschinen betrieben, die die physischen Server ersetzen. Je nach installiertem Betriebssystem und Anwendung ist von einer Konsolidierungsrate zwischen 5:1 und 10:1 auszugehen. Die Virtualisierung macht sich zu Nutze, dass Anwendungen selten die volle CPU-Last benötigen und verteilt so die enorme Rechenleistung heutiger Prozessoren auf die benötigten Anwendungen.
Direkte Kostenvorteile ergeben sich duch den niedrigeren Stromverbrauch, da nur noch der Host und nicht jeder einzelne, virtuelle Server Strom verbraucht. Management-Tools moderner Virtualisierungslösungen senken außerdem die Wartungskosten pro System.

Um der Hochverfügbarkeitsanforderung gerecht zu werden können mehrere Hosts in Clustern betrieben werden, sodass bei einem Hardware-Ausfall sofort ein anderer Host übernimmt. Diese Technik ist völlig unabhängig davon, ob die Anwendung Clusterfähig ist, da das gesamte Management auf Ebene der virtuellen Struktur gemanaged wird. Somit besteht die Möglichkeit jede Anwendung hochverfügbar zu machen.
Durch die Abstrahierung der Hardware auf virtuelle Hardware und Gerätereiber ist eine virtuelle Maschine völlig losgelöst von der zu Grunde gelegten Hardware. Eine Maschine die heute noch auf einem Intel-Prozessor gelaufen ist können Sie morgen ohne Probleme auf eine AMD-Architektur migrieren. Diese Tatsache schafft Planungs- und langfristige Investitionssicherheit.


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